Rolling-Stones-Gründer Brian Jones - Der Tote im Pool

Publié le 3 Juillet 2019

Er war der Kopf und "Bad Boy" der Stones. Vor 50 Jahren ertrank Gitarrist Brian Jones unter mysteriösen Umständen in seinem Landhaus. Nur 25 Tage zuvor hatte die Band das irrlichternde Genie gefeuert.

Rolling-Stones-Gründer Brian Jones - Der Tote im Pool

Er lag am Grund des Swimming Pools. Bewegungslos. Als eine Freundin ihn sah, lief sie schreiend ins Haus zurück, um Hilfe zu holen. Die gruselige Szene war in Flutlicht getaucht, kurz vor Mitternacht am 2. Juli 1969. Eine Krankenschwester versuchte, Brian Jones wiederzubeleben - vergeblich. Der Gründer der Rolling Stones war tot. Ruiniert vom Ruhm. Das Boulevardblatt "Daily Mirror" erschien mit der Schlagzeile: "Drinks and Drugs Killed Brian Jones". Nur 27 Jahre alt war er geworden.

Geboren wurde Brian Jones am 28. Februar 1942 als Sohn eines Flugzeugingenieurs und einer Klavierlehrerin in der südwestenglischen Kleinstadt Cheltenham. Er wuchs im Wohlstand auf und wurde auf einer Privatschule schnell zum Außenseiter, weil er als Asthmatiker kein guter Sportler war. Wegen seiner Gesundheitsprobleme schenkte ihm seine Mutter, enthusiastische Musikerin und Sängerin, eine Klarinette.

Bald interessierte ihn Musik mehr als alles andere, zunächst Jazz, dann Rock'n'Roll und Blues. Nach der Musik kamen die Mädchen. Jones war erst 15, als er zum ersten Mal eine Schülerin schwängerte. Die Affäre wurde geheim gehalten, das Kind zur Adoption freigegeben. Auch bei der nächsten Schwangerschaft verfuhren die Eltern so, wie der britische Journalist Paul Trynka in seinem starken Buch "Sympathy For The Devil" schreibt.

Rolling-Stones-Gründer Brian Jones - Der Tote im Pool
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Fotostrecke
  1. The Evil Genius - das böse Genie, hier ganz sanft. Brian Jones, der Gründer der Rolling Stones, war eine widersprüchliche, zwiespältige Persönlichkeit. Er konnte charmant sein und bösartig, manisch und depressiv, konstruktiv und destruktiv. Seine Bandkollegen reagierten nicht sehr überrascht, als er am 3. Juli 1969 starb - gefunden wurde er tot im Pool seines Landhauses nahe London. 
  2. Grown Up Wrong: Brian Jones wurde 1942 in eine für damalige Verhältnisse wohlhabende Familie in Cheltenham geboren, die über ein Auto, ein Telefon und ein Haus in einer besseren Gegend verfügte. Der Vater war Flugzeugingenieur, die Mutter Klavierlehrerin. Doch als Brian ein Teenager war, wurden die Konflikte mit seinen Eltern und Lehrern immer härter. Es ging ihm um Freiheit.
  3. I just Want To Make Love To You: Von Verhütung wusste Brian Jones nichts oder wollte nichts wissen. Bevor er Mitte der Sechzigerjahre zu einem Superstar der Popwelt wurde, setzte er drei Kinder in die Welt, um die er sich nicht weiter kümmerte.
  4. Little By Little: Im Januar 1963 gaben sie ihr erstes Konzert mit der endgültigen Besetzung, im Sommer 1963 erschien ihre erste Platte, sie begannen vor allem in Großbritannien und den USA auf Tournee zu gehen. Das Foto zeigt Bassist Bill Wyman, Gitarrist Brian Jones, Sänger Mick Jagger, Gitarrist Keith Richards und Schlagzeuger Charlie Watts (von links) am 22. Juli 1965. Zunächst machten sie mit Schlips und Kragen noch Zugeständnisse an die konservativen Konventionen - allerdings nicht lange.
  5. You Can Make It If You Try: Im Alexandra Palace im Norden Londons spielen Jones und die Stones am 26. Juni 1964. An diesem Tag erscheint auch ihre Single "It's All Over Now". Damit erreichte die Band in Grossbritannien zum ersten Mal Platz eins der Charts. Es war ein Cover - den Song geschrieben haben nicht, wie später fast alle Nummern der Stones, Mick Jagger und Keith Richards, sondern die US-Soulmusiker Bobby und Shirley Womack.
  6.  Sympathy For The Devil: Als Kontrast und in Konkurrenz zu den netten Beatles gaben die Rolling Stones unter den erfolgreichen Beatgruppen der Sechzigerjahre in England die Bad Boys, die rotzigen Rebellen. Besonders gut in dieser Rolle waren die beiden Gitarristen Keith Richards und Brian Jones. Dazu gehört auch, dass die beiden mal wegen öffentlichen Urinierens verurteilt wurden.
  7. I Can't Get No Satisfaction: Obwohl sie alle aus ordentlichen weißen Mittelklassefamilien kamen, legten die Rolling Stones sich das Image von Underdogs zu, von verkannten und unterdrückten jungen Männern, die gegen das Establishment rebellierten. Sie adaptierten den Blues der unterdrückten Schwarzen in den USA. Ihnen fehlte das Fröhliche, Spielerische der Popmusik, das die Beatles und andere Beatgruppen auszeichnete.
  8. All Sold Out: "Ich kenne jetzt die Hölle", sagte die deutsche Schauspielerin Marianne Koch über das Konzert der Rolling Stones in der West-Berliner Waldbühne am 15. September 1965. Laut Polizeibericht gab es 87 Verletzte und 17 demolierte S-Bahn-Züge. Der "Tagesspiegel" schrieb von "Barbarismus", das "Neue Deutschland" vom "Ausscheiden jeden Denkens".
  9. Flight 505: Die Rolling Stones wurden zu den Kings of Cool in Swinging London. Das Foto zeigt auf dem Flughafen London Heatrow nach der Rückkehr von einer Europatournee am 6. April 1966: Charlie Watts, Mick Jagger, Keith Richards, Bill Wyman, Brian Jones.
  10. Love In Vain: Mit dem Münchner Model Anita Pallenberg repräsentierte Brian Jones wie kein anderer die glamouröse Dekadenz der "Swinging Sixties" in London. Doch die Beziehung endete in wilden Streits; bei einem brach sich Brian Jones einen Finger und konnte zwei Monate lang kein Instrument spielen. Pallenberg lief schließlich zum Stones-Gitaristen Keith Richards über und bekam mit ihm drei Kinder.
  11. I Wanna Be Your Man: Brian Jones mit Bewundererinnen im Juni 1967. "Was Frauen angeht", sagt der Schriftsteller Barry Miles über Jones, "hatte er eine schreckliche Einstellung. Doch das war damals nicht ungewöhnlich." Zwischen den Stones-Musikern gab es einen ausgeprägten Wettstreit um Groupies, Aufmerksamkeit und zugleich die besten Songs. Mick Jagger und Keith Richards liefen Jones, der anfangs der Chef war und in den frühen Jahren den Ton angab, zunehmend den Rang ab.
  12. Jumpin' Jack Flash: Brian Jones war das Enfant terrible der Rolling Stones, der Wildeste von ihnen. Charlie Watts, der Schlagzeuger, sagte später einmal: "Er hat mir immer ein bißchen leidgetan. Er war nicht besonders nett, er war nicht besonders liebenswürdig."
  13. Salt Of The Earth: Für das Cover der LP "Beggars Banquet" inszenierten die Stones ein luxuriöses Gelage in einem Hotel, bei dem sich Jones und Jagger in Fantasieuniformen mit Essen bewarfen (5. Dezember 1968).
  14. Dear Doctor: Rauschgift aller Art, aber auch regelmäßige Razzien der Polizei und Anklagen wegen des Besitzes und Konsums illegaler Drogen machten den Stones zu schaffen, besonders aber Brian Jones - hier nach einem Gerichtstermin in London wegen des Besitzes von Cannabis am 21. Mai 1968. Er nahm viel LSD und schluckte zum Schluss das Schlafmittel Mandrax und Methamphetamine, heute bekannt als Crystal Meth.
  15. With A Little Help From My Friends: Einer der Superstarfreunde von Brian Jones war John Lennon, der Kopf der Beatles. Auf diesem Bild sind die beiden mit Johns Frau Yoko Ono und seinem Sohn Julian zu sehen, im Hintergrund Roger Daltrey, Sänger von The Who, anlässlich der Aufzeichnung einer Fernsehshow im Dezember 1968. Nach seinem Rauswurf bei den Rolling Stones sprach Jones mit Lennon über mögliche gemeinsame musikalische Projekte.
  16. You Can't Always Get What You Want: Bei der TV-Show "The Rolling Stones Rock and Roll Circus" spielten die Stones am 11. Dezember 1968 in voller Besetzung; ganz links Brian Jones, der sich allerdings längst von der Gruppe und ihrem Führungsduo Mick Jagger und Keith Richards entfremdet hatte.
  17. Gimme Shelter: Paparazzi fotografierten verstörte Freundinnen von Brian Jones ab, als sie sein Landhaus verlassen, nach der Nacht, in der sie den Ex-Rolling-Stone ertrunken im Swimmingpool gefunden hatten; in der Mitte die schwedische Tänzerin Anna Wohlin, letzte Freundin des Gründers der Rolling Stones.
  18. Goin' Home: Brian Jones wurde eine Woche nach seinem Tod in seiner Geburtsstadt Cheltenham in der Grafschaft Gloucstershire zu Grabe getragen. Ein paar Schritte weiter hatte er einst als Junge im Chor gesungen.
  19.  In Another Land: Bei der Beerdigung von Brian Jones standen die Eltern Louisa und Lewis Jones (links) in der ersten Reihe hinter dem Sarg, rechts daneben Brians Schwester Barbara und seine frühere Freundin Suki Potier.
  20. It's Only Rock And Roll: Ein Chauffeur und Tourmanager der Rolling Stones sorgte dafür, dass Brian Jones bei seiner Beerdigung als Musiker gewürdigt wurde - sein Sarg wurde mit einer Gitarre aus Blumen dekoriert.
  21. On With The Show: Zwei Tage nachdem Brian Jones tot in seinem Swimmingpool gefunden worden war, gaben die Rolling Stones mit seinem Nachfolger Mick Taylor ein Free Concert im Londoner Hyde Park. Mick Jagger las am Anfang aus einem Gedicht von Percy Shelley, dann wurden mehrere Hundert weiße Schmetterlinge freigelassen. Die Stones klangen anschließend sehr schräg, die Gitarren waren stark verstimmt. Als letzte Nummer spielten sie eine 18 Minuten lange Version von ihrem Song "Sympathy For The Devil".

"Was Frauen angeht", sagt darin der Londoner Schriftsteller Barry Miles über Jones, "hatte er eine schreckliche Einstellung. Doch das war damals nicht ungewöhnlich." Der Kleinstadt-Macho begann Slide-Gitarre zu spielen, inspiriert von US-Bluesmusiker Elmore James, war bei mehreren Bands und Sessions dabei, entdeckte den Blues-Gitarristen Robert Johnson, der 1938 im Alter von 27 Jahren gestorben war und sein Vorbild wurde.

Jones begann eine Optikerlehre, brach sie bald ab und jobbte als Müllmann. Schließlich zog er dorthin, wo die Musik spielte: nach London. Im Frühjahr 1962 tauchte er im Ealing Jazz Club auf, den der Musiker Alexis Korner in West-London aufgemacht hatte. Korner war Sohn eines jüdischen österreichischen Offiziers und einer Griechin, er wurde zum Vater des weißen Blues. Bei ihm fanden sich Musiker wie Eric Clapton oder Jack Bruce ein.

Der Bad Boy war Chef der Band

Im Club, der höchstens 200 Leute fasste, traf Jones einen Schlagzeuger namens Charlie Watts. Im April 1962 stellte Korner ihm zwei junge Männer vor: Mick Jagger und Keith Richards aus Dartford waren ebenso verrückt nach Blues wie Brian Jones.

"Brian war damals, musikalisch gesehen, der Kopf der Gruppe", sagte Alexis Korner später dem Buch "Die Rolling Stones" zufolge, einem Band-Porträt von Hans-Ulrich Prost und Gerd Röckl. Die jungen Musiker übten wie verrückt Covers von Blues-Klassikern und träumten davon, von ihrer Musik leben zu können. Der erste Auftritt war ein Desaster, es kamen nur zwei zahlende Gäste, dafür bewarfen Hooligans aus der Nachbarschaft das Haus, damit Schluss sei mit dem Lärm.

Als Bill Wyman Anfang 1963 als Bassist dazukam, war die Band komplett. Jones gab ihr den Namen Rolling Stones, nach einem Song des schwarzen Bluesmusikers Muddy Waters: "Rollin' Stone".

"Er wirkte unausgeglichen, mit sich und der Welt unzufrieden und konnte in einem Moment herzlich, im nächsten widerlich und brutal sein", sagte Alexis Korner über Jones, "einmal wollte er sogar den Besitzer eines Klubs, in dem wir spielten, verprügeln." Im Frühjahr 1963, so Korner, "begann eine Karriere, die nur wenige Menschen machen und verkraften können".

Mitte 1963 erschien die erste Stones-Single "Come on", den Song für die zweite spendierten John Lennon und Paul McCartney von den Beatles den Kollegen, die noch keine eigenen Nummern schrieben: "I Wanna Be Your Man." Ihren ersten Nummer-1-Hit hatten die Stones mit "It's All Over Now" im Juli 1964.

Brian Jones sah sich als Chef der Band und war es auch. Der Junge mit der blonden Mähne und dem Pagenschnitt sah am besten aus. Mick Jagger war eifersüchtig, weil Jones mehr Erfolg bei den Groupies hatte. Ein Evil Genius. Und für die Stones war es leicht, als Bürgerschreck zu reüssieren. Mal bekamen sie in Bristol kein Mittagessen, weil sie keine Krawatten trugen, mal forderte der Vorsitzende der Vereinigung britischer Herrenfriseure einen Zwangsschnitt für die Langhaarigen.

Sex and Drugs and Rock'n'Roll

Bei den Konzerten fielen reihenweise Mädchen in Ohnmacht, Jungs randalierten. Als die Stones in West-Berlin spielten, zerlegten Fans die Waldbühne. Im August 1965 erschien die Single "I Can't Get No Satisfaction", eine Hymne für die rebellische Jugend der Sechzigerjahre. Jetzt waren die Stones Stars und wurden in kurzer Zeit Millionäre.

Das deutsch-italienische Model Anita Pallenberg begleitete nach einem Konzert in München Brian Jones in sein Hotelzimmer und wurde seine glamouröse Gefährtin. Sie nahmen Drogen, mehr und mehr, erst Cannabis, dann viel LSD. Alkohol war ohnehin dabei. Bei einem Fototermin des Paares trug Jones eine SS-Uniform mit Hakenkreuz-Armbinde.

Musikalisch gesehen war Brian zunächst der Talentierteste und Vielseitigste der Band. Er suchte und fand ständig neue Sounds und Instrumente, die er in kürzester Zeit zu spielen lernte: Marimba, Blockflöte, Sitar, Cembalo, Zither und Harfe.

Schlagzeuger Charlie Watts sagte in der Dokumentation "Crossfire Hurricane" von 2012: "Er hat mir immer ein bisschen leidgetan. Er war nicht besonders nett, nicht besonders liebenswürdig." Jones war krankhaft eifersüchtig, stritt sich immer häufiger mit Anita, brach sich bei einer Schlägerei mit ihr einen Finger und konnte zwei Monate lang kein Instrument spielen. Pallenberg lief zu Keith Richards über, mit dem sie später drei Kinder hatte; unterdessen hatte Mick Jagger eine leidenschaftliche Affäre mit Marianne Faithfull, dem umwerfenden Supergroupie aus London.

Jones verschwand langsam aus dem Rampenlicht und aus der Welt der Rolling Stones, die Führung übernahmen Jagger und Richards. Jones erschien immer seltener zu den Proben oder Aufnahmen; kam er doch, war er mit Drogen aller Art zugedröhnt. Die anderen versuchten ihn zu integrieren. Jones sah sich allerdings als Blues-Mann, dem die Musik der Band zu kommerziell wurde.

Tod kurz nach dem Rauswurf

Im Kühlschrank seines Londoner Apartments fand sich manchmal nichts zu essen, umso mehr flüssige Methamphetamine. Jones hatte paranoide Schübe und fürchtete, das Stones-Management wolle ihn töten. Schließlich landete er in einer Entzugsklinik. Zudem erhielt er dafür, dass er Cannabis-Konsum in seiner Wohnung geduldet habe, eine einjährige Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Im November 1968 kaufte er die Cotchford Farm in Hartfield, südlich von London. Sie hatte einmal Alan Alexander Milne gehört, Autor der berühmten Winnnie-the-Pooh-Bücher. Am 8. Juni 1969 fuhren Mick Jagger, Keith Richards and Charlie Watts hin, um Brian Jones seine Entlassung aus der Band mitzuteilen. Der Gründer sollte immerhin weich fallen, eine Abfindung und eine jährliche Gewinnbeteiligung bekommen, solange die Gruppe existierte. Jones nahm den Rauswurf angeblich äußerlich gelassen hin.

Als nunmehr Ex-Rolling-Stone sprach er kurz darauf mit John Lennon, Kopf der sich auflösenden Beatles, über mögliche Projekte; die meiste Zeit verbrachte er in seinem Landhaus. Mick Jagger sagte später über ihn: "Er war nicht für Ruhm geeignet." Keith Richard erinnerte sich, dass er bei der Nachricht vom Tod von Brian Jones gedacht habe: "Finally".

Der Gründer der Rolling Stones wurde am 10. Juli 1969 in seiner Geburtsstadt Cheltenham begraben, ein paar Schritte von der Kirche entfernt, wo er als Junge im Chor gesungen hatte. Mehrere Hundert Trauergäste kamen, in der Mehrheit Frauen. Und natürlich die Rolling Stones. Ihr Management hatte dafür gesorgt, dass der Sarg mit einer großen Gitarre aus Blumen geschmückt war.

Seine Freundin, die schwedische Tänzerin Anna Wohlin, beschwor später, umgebracht habe ihn Frank Thorogood, der das Landhaus für Jones umbaute. Der Baumeister soll dies auch 1993 auf dem Sterbebett gestanden haben. Die Polizei indes stufte Jones' Tod als "Unfall" ein und schloss die Akte auch nach einer Überprüfung 2009. Dennoch kursieren bis heute verschiedenste Verschwörungstheorien über einen angeblichen Mord. Überzeugend ist keine davon.

Die Stones gedachten ihres Gründers zwei Tage nach seinem Tod zu Beginn eines Umsonst-Konzerts im Londoner Hyde Park. Mick Jagger, ganz in Weiß, las aus einem Gedicht des Romantik-Dichters Percy Shelley:

    "Peace, peace!
    He is not dead, he does not sleep,
    He has awakened from the dream of life" 

Paul Trynka Sympathy For The Devil: Die Geburt der Rolling Stones und der Tod von Brian Jones- Verlag: Hannibal Verlag - Seiten: 368​​​​​​​ - Preis: EUR 19,99

Paul Trynka Sympathy For The Devil: Die Geburt der Rolling Stones und der Tod von Brian Jones- Verlag: Hannibal Verlag - Seiten: 368​​​​​​​ - Preis: EUR 19,99

Rédigé par Der Spiegel Von Michael Sontheimer

Publié dans #Articles de presse

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F
Alle großen Menschen haben ihre Gegenwart nur um der Zukunft willen gemacht, und alle schlechten Menschen haben, wie die Tiere, nur die Gegenwart vor sich.
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